Lauffertigung

1. Ablängen

Trennen des Stangenmaterials auf eine einheitliche Länge von 675 mm
 

2. Anfasen

An beiden Enden des abgetrennten Rohlings wird eine Fase angebracht, die als Aufnahme der Tiefbohrmaschine dient.

3. Das Tiefbohren

Beim Tiefbohren wird der Rohling über die zuvor angebrachten Fasen zwischen zwei Glocken aufgenommen. Durch eine gleichmäßige Drehzahl

4. Das Drehen der Rohlingskontur

Hierbei wird der Rohling außen mit einem Aufmaß von zwei mm für das Hämmern zylindrisch überdreht. Mündungsseitig mit Fase und Lagerseitig mit Zapfen ausgestattet geht es zum Honen.

5. Das Honen

Das Honen ist ein feines Schleifverfahren bei dem im 1/1000 mm Bereich kleinste Ungenauigkeiten der Bohrung begradigt und geglättet werden.

6. Das Hämmern

Nach dem Honen kommt das Hämmern. Dieser Arbeitsgang ist der letzte aber auch der wichtigste zum fertigen Rohling. Hierbei wird ein so genannter Schmiededorn (Hämmerdorn der das Negativprofil des Kaliberprofils hat) in die Bohrung gehalten. Genau dort wo sich der Dorn befindet wird nun der Rohling durch radial angeordnete Schmiedehämmer von außen mit einer immensen Kraft und hohen Geschwindigkeit "zusammengeknetet", bis die Innenseite auf dem Dorn aufliegt und Züge + Felder sich im Stahl des Rohlings genau abdrücken. Dadurch gewinnt der Rohling an Länge und die Festigkeit wird um 10-25% gesteigert.